Magnumspindel

Auch die Magnumspindel ist eine Kreuzspindel. Bei dem Namen kann man sich etwas besonders Großes und Schweres vorstellen – tatsächlich ist sie klein und leicht! Ihren Namen hat sie von ihren beiden Flügeln aus Magnum-Eissteckerln. Der Schaft besteht aus einem Schaschlikspieß. Gewicht: 3 Gramm, Herstellungskosten gleich Null.Magnumspindel_b

Als Werkzeug brauchst du nur einen Handbohrer mit 1,5 mm, SChleifpapier und ein Zentimetermaß, um die Mitte der beiden Flügelchen auszumessen.

Herstellung: Die Mitte der Eissteckerl ausmessen, mit dem Handbohrer ein gerades Loch bohren. Am oberen Ende des Spießes (das Ende ohne die Spitze) eine kleine Kerbe einschleifen. (Vorsicht: das kann sich als Sollbruchstelle rausstellen!) Die Flügel und den Schaschlickspiel schün glatt schleifen. Die Flügel auf den Spieß schieben und als Kreuz anordnen. Fertig! Bauzeit ohne Werkzeug zusammensuchen und aufräumen: < 10 min.

Magnumspindel1Magnumspindel2Aber kann man mit so einem winzigen Ding auch wirklich spinnen? – Besser als gedacht!

Das Besondere ist ihr Leichtgewicht. Daher hat sie kaum Zug- und Schwungmasse. Dies führt jedoch dazu, dass man nur relaitiv wenige Wollfasern auf einmal verspinnen kann, der Faden also recht dünn wird, und dies ohne zu reißen, wie er dies bei einer schwereren Spindel unweigerlich gemacht hätte.

Magnumspindel4Magnumspindel5

Sowohl weiße wie graubraune Wolle habe ich fürs Erste versponnen. Und anschließend verzwirnt.

Das Ergebnis war- weil heut Valentinstag ist – ein Häkelherz:

Magnumspindel6

 

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