Schlangenmuster

Giftschlangen_klVor einiger Zeit habe ich mir eine Austellung über Giftschlangen angeschaut. Vielleicht nicht alle, aber viele der Schlangen sind wunderschön! Die verschiedenen Rückenzeichnungen, die oft regelmäßige geometrische Anordnungen hatten, faszinierten mich und ich überlegte, wie diese wohl als Strickmuster aussehen könnten.

Mit dem Buch „Giftschlangen“ von Mark o’Shea hatte ich Muße, mir in Ruhe einige passende Muster herauszusuchen und in Kästchenpapier farbig einzutragen. Einige Zeichnungen der Schlangen eignen sich tatsächlich sehr gut, sie als Zählmuster anzulegen. Als Strickstück habe ich sie in einen kurzen Tischläufer umgesetzt, um zu sehen, wie sie als tatsächlich Gestricktes rüberkommen. Hier das Ergebnis:

Schlangenmusterdeckchen

Oder, etwas gefälliger und als alltagstauglicher Tischschmuck:SchlangenmusterdeckchenBlum

Wer gerne einige Muster nachstricken möchte, dem stelle ich hier gerne einige vor: Schlangenmuster01

Von unten nach oben gesehen sind dies zum Bild oben:

  1. Kreuzotter (Vipera berus)
  2. Gila-Krustenechse (Heloderma suspectum; keine Schlange, hat aber dennoch ein schönes strickbares Muster!)
  3. Ostafrikanische Sumpfviper (Proatheris superciliaris)
  4. Hornotter (Vipera ammodytes)
    Schlangenmuster02
  5. Stülpnasenotter (Vipera latastei)
  6. Wüstentodesotter (Acanthophis pyrrhus – Australien)
  7. Kettenviper (Daboia russeli) mit Kopf – naja, ist nicht so gut geglückt. Hab aber dabei meine ersten Noppen (die Augen!) gestrickt
  8. Östliche Bandy-Bandy ( Vermicella annulata – Australien)
    Schlangenmuster03
  9. Südamerikanische Klapperschlange (Crotalus durissus)
  10. Brasilianische Lanzenotter Javavaca (Bothrops javavaca)
  11. Mittelamerikanische Lanzenotter Bothrops asper
  12. Kreuzotter negativ (s. 1, aber mit getauschten Farben)

Vermutlich wird ein Schlangenexperte aus diesem Läufer kaum die jeweilige Schlange wiedererkennen. Das kommt daher, dass ich mir ziemliche Freiheiten dabei genommen habe, die wirklichen Schlangenmuster in Zählmuster zu übersetzen, aber auch dadurch, dass ich kaum farbecht gestrickt habe, d.h. ich habe mich nicht getreu an die Farben der echten Schlangen gehalten, sonden mit denn Wollresten gestrickt, die ich gerade zur Hand hatte. Da dies z.T. auch noch selbstmusternde Wolle war, gab es auch deshalb immer wieder Überraschungen. Mir ging es in erster Linie darum, die Strickfähigkeit der Schlangenmuster in einer Musterprobe festzustellen.

Und hier die Umsetzung als Zählmuster am Beispiel der Gila-Krustenechse:Gila Krustenechseoder der Brasilianischen Lanzenotter

BrasilLanzenotterIch habe die Muster in einer Exceltabelle angelegt, da mir hier das Anlegen der Kästchen und das Einfärben am einfachsten erschien. Wer die Tabelle haben möchte, dem schicke ich sie zum privaten Gebrauch gerne zu. Mail an strickfit@gmx.de genügt.

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